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Mittwoch, 13. März 2019, 23:16

Feinwerkbau 300S Junior

Das vorgestellte Gewehr ist sozusagen die kleine Schwester der Feinwerkbau 300S
und wurde ursprünglich als leichteres Matchgewehr für die Schützenjugend entwickelt.

Wie auch die "normale" Feinwerkbau 300S, findet die "Junior" jetzt wieder zunehmend
Liebhaber im Field Target Bereich.

Die von mir erworbene Waffe wurde im Januar 2019 mit Originalteilen generalüberholt.
Dazu wurde auch der Schaft komplett geschliffen, gebeizt (Teak) und mit Hartöl versiegelt.

Technische Daten:
Gesamtlänge: 1015mm
Lauflänge: 47cm
Gewicht: ca. 4000g (ohne Zielfernrohr und Laufgewicht)
Abzug: Matchabzug, voll einstellbar


Als ungenutzter Altbestand eines lokalen Schützenvereins, befand sich die Feinwerkbau
in einem extrem desolaten Zustand. Die Dichtungen und der Kolbenpuffer waren porös,
die Federn schlapp und der Schaft total abgewetzt und stümperhaft nachlackiert.
Nach einer technischen Generalüberholung folgte die optische Aufarbeitung, welche er-
heblich mehr Zeit in Anspruch nahm. Die Restaurierung des Schaftes dauerte satte neun
Tage, bis er meinen Vorstellungen entsprach. Möglicherweise hätte ich nicht soviel Zeit
und Arbeit in das Gewehr gesteckt, wenn es für mich gewesen wäre; da es allerdings an-
schließend in den Besitz meiner Frau übergehen sollte, musste das Gewehr natürlich
optisch in einem nahezu tadellosen Zustand sein.

Die "kleine" Feinwerkbau wurde mit zwei kleinen Aufwertungen versehen, um sie für die
Saison 2019 HFT-tauglich zu machen.
Diopter und Ringkorn wurden entfernt und durch ein Zielfernrohr und ein 108g schweres
Laufgewicht ersetzt. Bei dem Zielfernrohr handelt es sich um ein UTG Bug Buster 3-9x32,
welches seinen Dienst auch auf größeren Entfernungen noch zuverlässig und randscharf
verrichtet.

Die kürzere und leichtere "Junior"-Version (8,5cm kürzer als die FWB300s und ca. 1kg leichter),
ist ein tolles und führiges Gewehr für den HFT-Wettkampf und eignet sich hervorragend für
das Schießen im Liegen.
Erfahrene Schützen wissen um die Präszision im Wettkampf und schätzen die Robustheit
und Zuverlässigkeit.
Die konstant hoch generierte Mündungsgeschwindigkeit, mit fast allen von mir getesten Dia-
bolos bis 0,62g, spricht ebenfalls für dieses Gewehr. Zudem ist sie wenig munitionsfühlig.

Meine Frau hat jahrelang "Preller" geschossen und ist nach dem Umstieg auf ein gedämpftes
System, mit einem Gewehr das auch sie noch stehend gut in den Anschlag bekommt, total
begeistert.
Aber ganz ehrlich... ...nicht nur sie! ;)


Im Anhang habe ich auf ein Foto mit einer ZIelscheibe und dem Trefferbild, verzichtet.
Für Loch-in-Loch-Treffer braucht man kein Bild, in dem der Streukreis dokumentiert wird.


Danke für's Lesen ! :)

»Rumms« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20190313_204323.jpg
  • IMG_20190313_204359.jpg
  • IMG_20190313_204521.jpg
  • IMG_20190313_204619.jpg
  • IMG_20190313_204448.jpg
  • IMG_20190313_204643.jpg
"Black is beautiful!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rumms« (16. März 2019, 15:06)


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Kreismeister 1982 ☺ (16.03.2019), PR90 (16.03.2019)

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Samstag, 16. März 2019, 15:03

Den ersten größeren Wettkampf mit diesem Gewehr werde ich entsprechend dokumentieren.
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Wohnort: Harz

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3

Samstag, 16. März 2019, 16:27

Da hast du dir ja richtig Mühe gegeben. Ja ja, was tut man nicht alles für die bessere Hälfte. ;) Ist auf jeden Fall super geworden. Ich hätte auch gerne ein "Davor" Bild gesehen. Ich glaube ich werde auch bald eine FWB 300 haben (Oder ein ähnliches Matchluftgewehr).

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Rumms (20.03.2019)

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