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Sue9020

unregistriert

1

Mittwoch, 2. November 2016, 13:53

Dieselstromerzeuger für Werkstatt?

Hi Leute,

wir haben uns vor kurzem eine kleine Werkstatt angemietet. Allerdings ist da kein Stromanschluss.
Die Leitungen sind alle sehr marode und müssten erstmal erneuert werden. Wir wollten allerdings nicht gleich so viel Geld für eine Modernisierung ausgeben...

Nun hab ich in einem Werbeprospekt so einen Dieselstromerzeuger gesehen. Meint ihr damit kann man erstmal über die Runden kommen?


LG

NC9210

Moderator

Beiträge: 697

Registrierungsdatum: 25. Oktober 2013

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2

Mittwoch, 2. November 2016, 14:15

Welche Leistung hat das Aggregat und welche Maschinen sollen betrieben werden?
Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.
Wenn das Volk den Staat fürchtet, herrscht Tyrannei.
Thomas Jefferson,
der hauptsächliche Verfasser der Unabhängigkeitserklärung

Alfred

Hobbyschütze

Beiträge: 57

Registrierungsdatum: 25. Oktober 2014

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3

Mittwoch, 2. November 2016, 17:13

Hi Sue9020,

als ich damals noch in der Werkstatt gearbeitet habe, hatten wir auch für Stromausfälle so einen Dieselstromerzeuger.
Allerdings weiß ich nicht, ob sich sowas rentiert, wenn das Gerät permanent genutzt wird oder ob ihr lieber die Leitungen
modernisiert. Das müsstet ihr euch ausrechnen. Die Preisspanne solcher Dieselstromerzeuger kann allerdings sehr groß sein.

Das hängt mit deren Leistung und Qualität zusammen. Für ne kleine Werkstatt mit Hebebühne etc. sollte da schon ordentlich
Leistung da sein. Du kannst ja selbst mal schauen, was sowas kostet: http://www.dieselstromerzeuger.net/kraft…lstromerzeuger/

An eurer Stelle würde ich mir mal einen Kostenvoranschlag machen lassen für die Modernisierung eurer Strom Leitungen und
genau ausrechnen, was euch ein Dieselstromerzeuer, der Diesel und der entsprechende Dauerbetrieb kostet. Ich glaube kaum
dass hier jemand eine pauschale Antwort darauf geben kann, ob sich so ein Stromerzeuger lohnt oder ob ihr lieber die Werkstatt
modernisieren solltet.

Beste Grüße

DD01

Dosenschießer

Beiträge: 11

Registrierungsdatum: 21. Oktober 2016

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4

Sonntag, 6. November 2016, 09:04

Ein Notstromaggregat sollte schon 7 KW bringen und eine CEE 16A 400 Volt Steckdose haben. Auch sollte ein Notstromer mit Inverter ausgestattet sein, sonst besteht die Gefahr das empfindliche Gerät kaputt gehen.


Die Anschaffung wird nicht billig, zudem kommen Lärm und Kosten für Diesel hinzu. Ich als Elektriker würde da folgendes vorschlagen:

An zentraler Stelle die alten Leitungen kappen. Einen kleinen neuen Zählerschrank montieren direkt in der Nähe des Hausanschlusskasten. Paar Steckdosen unter dem Zählerschrank montiert und gut ist.

Kosten:
Zählerschrank (Sparschrank von Hager) inkl. SLS Schalter, RCD, EHz-Feld und Auomaten. Ca 200€
3-4 Meter Kabel 5x16 NYM-J. Ca 20€
3 Steckdosen Schuko und eine CEE 16A 400 Volt Steckdose. Ca. 60€
Zählerantrag für den Energieversorger. Ca. 80€
Kleinmaterial wie Rohr, Befestigungsmaterial. Ca. 20€
Arbeitsaufwand ca. 6 Stunden. Ca. 300€

Sagen wir mal mit 700€ seid ihr dabei. Dann würde ich mit dem Vermieter sprechen ob er nicht wenigstens die Hälfte zusteuert.

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