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carbonator

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Montag, 3. Dezember 2012, 13:06

MP Tyrex Pistole

MP- TyRex Pistole

Hallo

Seit ca. 2 Jahren gibt es die Mp-Tyrex im Handel ,eine Co2 Pistole in Klein-Mp Aussehen.
Das Original ist eine Kedr Pistole, von welcher ca.90% der Teile original übernommen worden.
Die Testwaffe wurde am 18.8.08 hergestellt und besitzt eine 2 stellige Serienummer.
Die gefertigte Erstserie scheinen ca. 100 Exemplare zu sein.
Die genaue Bezeichnung nennt sich: Pressluftpistole PPA-K-01.
Die Waffe verschießt im Einzelfeuermodus Stahlrundkugeln der Größe 4,5mm aus einem 25 Schußmagazin.
Die Waffe ist äußerst stabil konstruiert, läßt sich in 10 Sekunden in alle 4 beweglichen Einzelteile zerlegen,
die dazu vorgesehern sind.
Weiteres Zerlegen ist für den Laien nicht nötig und auch nicht vorgesehen.
Die Waffe funktioniert mit einem Blow -Back System.
Sie wiegt 1,8 kg.
Die Oberflächenbeschichtung ist Note 4 Plus, es ist eine Art gespritzter
Lackbeschichtung, keine Brünierung. Nach einem Tag Spielen sieht man an
den Scheuerstellen des Feuerwahlhebels und am Magazin die Beschichtung
blank werden. Diese Stellen habe ich nachbrüniert, was es aber nicht
bringt, denn die Passgenauigkeit ist derart gut, das auch die Brünierung
leidet. Also: Used Look!
Wie bei der russischen Version ist hier eine klappbare
Schulterstütze angebracht, die die Waffe damit von 28,5 cm Länge auf
51,5 cm Länge bringt.

Die Kugelgeschwindigkeit wird mit nicht unter 70 Meter die Sekunde
angegeben, die emphohlene Schußmenge pro Minute sind 25 -30 Schuß .

Das Magazin ist Stahlblech mit herausnehmbarem Plastikinnenleben.Das
Stahlblech ist stabil . Das Magazin sitzt wackelfrei wie angegossen. Das
Innenleben muß niemals herausgenommen werden.

Das Magazin läßt sich leicht befüllen. Beim Einstecken des vollen
Magazins in den Magazinschaft sollte man etwas aufpassen, das man nicht
auf den beweglichen Stift oben am Magazin kommt. Sonst fliegen im einem
Rutsch 24 Kugeln an einem vorbei.

Die Mechanik wirkt unzerstörbar russisch und ist passgenau.
Der Antrieb erfolgt über eine handelsübliche 12 Gramm Co2 Kartusche, die im Griff sitzt.
Die Mechanik könnte man als Masseverschluß in zuschießender
Form betrachten, so einfach wie die selige Sten Mp. Man lädt zum ersten Schuß zurück, bis der Verschluß hinten einrastet.

Beim Abzug betätigen schnellt der Verschluß nach vorn, eine Wippe holt
eine Kugel in den Lauf und auf den letzten 4 mm Verschlußweg haut der
Verschluß gegen einen Hebel ,und dieser auf das Ventil und gibt Luft
frei in den Lauf.

(Verschluß bild)



Zu Gerüchten, die Waffe könne illegalerweise Dauerfeuer schießen, kann ich nur sagen, ich kann mir nicht vorstellen , wie.
Die von mit betrachtete Mechanik gibt diese bei uns illegale Variante
eindeutig nicht her. Ich betrachte das als Wunschdenken einiger
weniger .

Die Visierung ist eigentlich unverstellbar, nur das Korn hat einen
drebaren Gewindestift. Über den Gewindestift visiert man mit Lochkimme
im zusammengeklappten Zustand, mit der V-Kimme und dem Festkorn, welches
etwas unterhalb des Gewindestifts liegt,visiert man mit ausgeklappter
Schulterstütze.

(Korn Bild)



(Kimmebild)



Intressant ist auch die deutsche Bedienanleitung der Waffe.
So ist das Visier auf "übliche Kampfentfernung 10 Meter" eingestellt.
Die Waffe selber wird als "Waffe zum Amateurschießen mit Sphärischen
Kugeln in Pneumatischer Art in der Einzelbetriebsart" beschrieben.

Zu den Gerüchten, das etliche Neuwaffen defekt waren:

Die Waffe ist auffallend knockentrocken im Karton angekommen .Die
Kugelzuführung hakte daher manchmal. Mit nem öligen Ohrtipp konnte man
das Zuführloch reinigen, es war etwas graulich verschmutzt hinterher an
der Watte. Dies führte im Betrieb zu Leerschüssen, ist aber in 5 Minuten
durch Reinigen und !!! Ölen behoben.

Die gebogenge Rückholfeder an der Wippe ist etwas zu doll angenietet und
darf 100 mal bewegt werden ,dann läuft sie leichter , ein Tropfen Öl
macht den Rest.
Erste Versuche mit der Waffe machen richtig Spass. Die Waffe hat einen
Rückstoß wie eine 7,65mm Handfeuerwaffe, bedingt durch das Zurückgleiten
des Verschlusses . Das Geräusch dabei entspricht dem eines
Pressluftnaglers, ein angenem volumiges Schussgreräusch.

Bauartbedingt verbraucht das Magazin 23 der 25 schuss, die letzten 2
fallen beim Magazinentfernen auf den Boden oder, wenn blöd gehalten ,in
die Waffe. Dann kurz den Verschlußdeckel ab und schon kullern die
Marmeln heraus.

Der Schießtest:

Der Streukreis wurde ermittelt auf 11 Meter Entfernung und beträgt inclusive der Ausreißer 9,0 cm .
Das heißt: Bei 10 Schuß liegen 8 Kugeln im Streukreis von 5 cm, die zwei Ausreißer verschlechtern den Streukreis dann auf 9 cm.
Hierbei spielt es keine Rolle ,wie voll oder leer die Kartusche ist.
Selbst wenn schon der Schlitten nicht mehr allein zurückladt und man manuell repetieren muß, bleibt der Streukreis konstant.
Da der Lauf minimale 9,5 cm Länge hat und glatt, also ohne Züge gebaut ist, kann man wohl auch kein besseres Ergebnis erwarten.

Der Verbraustest:
Mit einer co2 Kapseln lassen sich 70 gute Schuß machen, danach hört man, das das Schussgeräusch leiser wird.

Das Fazit:
Die TyRex ist eine hervorragende Spasswaffe, die in robustester Qualität gebaut wird und sehr passgenau gefertigt ist.
Die Schießergebnisse sind fürs Spass-schießen ausreichend bis gut.
Die Zuverlässigkeit der Funktion ist vorhanden, es gab lediglich innerhalb 75 Schuß einen Leerschuß.
Und nun zum Schluß! Was kostet der Spass?
Im normalen Handel mit 359,00 Euro bis 379,00 Euro gehandelt,
Das ist eigentlich der einzige Wermutstropfen.

Gruß carbonator
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