Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Outdoorandguns.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

21

Donnerstag, 9. Juni 2016, 11:55

Tücken der Selbstverteidigung

Lesenswert, aber für Forum-Mitglieder vermutlich weder neu noch überraschend:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/notweh…ird_005028.html

Falls Thema verfehlt, bitte löschen.

Grüße!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

bavarian_kid (28.06.2016)

dktae

Dosenschießer

  • »dktae« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Registrierungsdatum: 21. Januar 2016

  • Nachricht senden

22

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:41

Lesenswert, aber für Forum-Mitglieder vermutlich weder neu noch überraschend:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/notweh…ird_005028.html

Falls Thema verfehlt, bitte löschen.

Grüße!
Sicherlich lesenswert. Jedoch frage man fünf Anwälte, und man bekommt 25 Antworten...

Ich habe mich auch beraten lassen, und Fakt ist nunmal, daß ich gesetzlich nicht verpflichtet bin, zur Polizei zu gehen, nachdem ich einen oder ggf. ja mehrere Angreifer hoffentlich erfolgreich mit einer SSW oder anderweitig abwehren konnte.

Und wenn ich eine SSW oder was anderes einsetze, bleibe ich nicht stehen, und bewundere mein Werk, sondern mache, daß ich Land gewinne und verschwinde - vor allem dann, wenn der Angreifer noch Kumpels im Rücken oder hinter Büschen oder wie auch immer hatte.

Die beiden von mir befragten Anwälte sagten mir zudem, daß wenn ich im Falle mehrerer Angreifer zur Polizei ginge, ich Gefahr liefe, daß die eine Zeugenmehrheit unter sich ausmachen und mich dann als Angreifer und Aggressor belangen - und bitte: das muß ich nicht haben...

Grundsatz: Holzauge, sei wachsam! ;)
d.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vogelspinne (10.06.2016), Elchinator (10.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

gubi

Hobbyschütze

Beiträge: 137

Registrierungsdatum: 2. Juni 2016

  • Nachricht senden

23

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:46

Ok, dann wäre der Beitrag im folgenden Link auch rechts interessant:

https://www.youtube.com/watch?v=sQDzMEPn480

24

Donnerstag, 9. Juni 2016, 19:46

Sicherlich lesenswert. Jedoch frage man fünf Anwälte, und man bekommt 25 Antworten

Was der Herr Pilz da schreibt hat schon Hand und Fuß,
der beschäftigt sich schon eine Weile mit dem Thema.
Wenn die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit. Wenn das Volk den Staat fürchtet, herrscht Tyrannei.
Thomas Jefferson - der hauptsächliche Verfasser der Unabhängigkeitserklärung

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (10.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

Grenzmark

unregistriert

25

Freitag, 10. Juni 2016, 14:47

@Nordwolf 1984:
Im März 2014 hast du selbst eine Diskussion über zu führende SSW's begonnen. Dein Tip damals: HW 88...
Und heute? Was nutzt dir deine Glock ohne Waffenschein? Und selbst wenn du einen Waffenschein hättest,
was ich bezweifele, wäre eine "Verteidigung" mit einer 9mm Pistole rechtlich der Beginn einer Katastrophe.
So what? Hier geht es um nichttödliche Waffen zur SV.
Und die Meinungen anderer als "rumgasen" zu bezeichnen, wirft bei mir Fragen nach deiner Weltanschauung auf.
Liest du dir vor dem Absenden nochmal durch, was du schreibst?
@Admin: Bitte den Thread schließen. bfgguns als "Kasper" zu bezeichnen, ist absolut unverschämt.
Durch seine Belastungstests hat bfgguns wirklich Großes geleistet, kompetent und EHRLICH! :applaus:
:closed:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Grenzmark« (10. Juni 2016, 15:00)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (10.06.2016), mulcher one-two (10.06.2016), Butt (11.06.2016)

26

Freitag, 10. Juni 2016, 17:58

hihihi

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Pellkopf« (8. Juli 2017, 21:36)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (10.06.2016)

dktae

Dosenschießer

  • »dktae« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Registrierungsdatum: 21. Januar 2016

  • Nachricht senden

27

Freitag, 10. Juni 2016, 19:14

Moinsen Forum,
Wie jeder weiß, rennt jeder Klein-Gangster in DE mit mind. einer illegalen Schusswaffe rum und wartet nur darauf, den nächsten "Rumgasenden" umzulegen. Natürlich erst, nachdem der Rumgasende seinen Gaser gezogen hat. Aua :P
Man überlege sich das mal... man stelle sich doch statt dessen einfach mal vor, man muß sich also selbst verteidigen, und zieht dazu eine scharfe Waffe, und erschießt jemanden oder verletzt jemanden schwer... nicht auszudenken... möglicherweise, jedenfalls hab ich den Eindruck, wissen manche Leute nicht, wovon sie reden, wenn sie sich für scharfe Waffen einsetzen oder sich stolz brüsten, scharfe Waffen zu haben und zu führen...

Ich weiss es aus eigener Anschauung, welche Wirkung eine scharfe Waffe hat. Mein Vater hat sich 1982 mit einem Kleinkalibergewehr, bei dem die Munitionsladung pro Patrone verstärkt und das lethale Geschoß zudem abgeschrägt war (sogenanntes Dumdum-Geschoss, sagte mir damals die Polizei), hinter unserem Haus im Garten in den Kopf geschossen. Ich hörte es knallen, und fand ihn, röchelnd, der Körper sterbend, der Kopf, das Gesicht halb weg geschossen, alles voll Blut und Hirnbrocken.

Für sowas möchte ich nicht verantwortlich sein.

Ergo bin ich froh, daß ich mich, so ich sie denn führe und rechtzeitig dran komme, einer "Gaspistole" bedienen kann im Notfall - daß das Zeug, was damit verschossen wird, wirkt, weiss ich nun aus ureigener riskanter Anschauung, und ich sehe es bestätigt in vielen Videos auf youtube, u.a. eben den Videos von Gabor Vass und Kollegen.

Nachdem ich nun die von mir los getretene Debatte aufmerksam hie wie da verfolgt habe, verstärkt sich in mir als Selbsttester der Eindruck, daß jene, die über "Gaser" lästern, diese Waffen nebst CS- und Pfeffer-Munition doch wohl noch nie und vor allem nicht an sich selbst ausprobiert haben, und mir von daher ihre Äußerungen noch unerklärlicher erscheinen, da reden Blinde von der Farbe.

Und ja, natürlich hat das Ganze auch eine beachtenswerte juristische Komponente, die ich keinesweg beiseite schieben mag - aber die typisch deutsche Bedenkenträgerei pflege ich auch nicht: wer mich angreift, muß, so ich dazu in der Lage bin, mich zu wehren, mit den Folgen leben. Punkt. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt - und das gilt keineswegs nur bei gewaltsamen Angriffen.

Würde ich mir über alle Folgen des Lebens stets solche bedenkenträgerischen Gedanken machen, dürfte ich ja gar nicht mehr vor die Haustür treten, weil es ja auch sein könnte, daß just über mir ein Verkehrsflugzeug den Inhalt seines hinteren Klos los wurde und mir so ein Riesenbrocken Fäkalien voll auf den Schädel knallt, nachdem er einige tausend Meter durch die Luft gesegelt ist...

Klar ist das übertrieben - aber das ist die (juristische) und typisch deutsche Bedenkenträgerei auch...

d.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dktae« (10. Juni 2016, 19:23)


Vogelspinne

Naturbursche

Beiträge: 314

Registrierungsdatum: 13. Januar 2013

Wohnort: Baddeckenstedt/Niedersachsen

  • Nachricht senden

28

Freitag, 10. Juni 2016, 19:23

Ignoriert einfach derartige Trolle, egal wie toll sie mit ihrer Glock herumprollen! Der Verlauf dieses Threads zeigt einmal mehr, wie ein noch so ehrbares Ansinnen von 1 - 2 Trollen kaputtgemacht werden kann - Danke auch von meiner Seite an den Moderator, der hier zum Wohle des Threads und der Wahrheit korregierend eingegriffen hat.

Aber BTT:

Ich kann zunächst für jeden Interessierten nur den Rat geben, sich im Netz Aussagen und Berichte zu erfolgten SV-Situationen mit SSW und/oder Spray herauszusuchen und einfach alle "Was-wäre-wenn"-Phantasien unbeachtet zu lassen. Die Realität sieht nämlich erfreulich erfolgreicher für SSW-SV-Nutzer aus als es alle Phantasierer erträumen!

Also: 1. Kauf einer zuverlässigen SSW, Ersatzmagazine zum Tauschen und passende zuverlässige Abwehrmunition plus ein zur Waffe und zur Lebensweise passendes Holster; 2. danach wie in meinem vorigen Post schon beschrieben trainieren und 3. immer die SSW führen, denn ein Ernstfall geschieht immer dann, wenn man am Wenigsten damit rechnet ( und man fast immer alleine ist ).
Wenn dem Versuch, der Situation auszuweichen, kein Erfolg beschieden ist, ohne Vorwarnung ziehen und sofort schiessen - und dann: Beine in die Hände und weg!
Wenn keine außenstehenden Zeugen vorhanden sind oder mehrere Angreifer anwesend waren, die Angelegenheit auf sich beruhen lassen und in nächster Zukunft die Ecke, wo es passiert ist, meiden.
Die abgewehrten Angreifer rufen im Normalfall keine Polizei, da sie einmal genau wissen, das sie sich einer Straftat schuldig gemacht haben, dann das es in ihrem Umfeld nicht gerade ruffördernd ist, derart versagt zu haben, und schlußendlich stünde ein Offiziell-Machen der Angelegenheit einer möglichen Rache im Wege ( deshalb die Ecke zukünftig meiden ).

Noch ein Gesichtspunkt, der in das Thema reinspielt: Abhängig von Lebensumfeld kann es auch eher wahrscheinlich sein, das anstatt eines menschlichen Angriffs ein tierischer Angriff z.B. im Form eine Hundeattacke erfolgt ( Hund falsch oder gar nicht erzogen, auf einen gehetzt ist extrem selten ) - hier wäre der Versuch eines Ausweichens kontraproduktiv, das dies den Jagdtrieb des Tieres auslösen kann. Da bleibt einem nur die Waffe zu ziehen und abzuwarten, bis das Tier auf 4 - 5m heran ist. Ist das Verhalten dann eindeutig aggressiv/angreifend, so lange schiessen, bis das Tier ablässt ( oder man keine Munition mehr hat ). Mit Pfeffer 120mg je Patrone reichen 1 - 3 Schuß aus eigener Erfahrung.

Und: Solange strikt darauf geachtet wird, das niemand zu keiner Zeit die geführte SSW auch nur erahnen kann, gibt es mit der oft waffenhysterischen Umgebung auch keinerlei Probleme.
Ich selber bevorzuge eine Holsterbauchtasche von Bianchi in der jackenlosen Zeit und in der kälteren Jackenzeit ein Schulterholster von Bianchi oder Vega. Damit komme ich gut klar und konnte bisher ausreichend schnell und zuverlässig die SSW ziehen und schiessen.
Das im Duell etwas schnellere Hüftholster halte ich für Viele für ungeeignet, da eine so geholsterte SSW zu einer meist deutlich sichtbaren Beule an der Hüfte führt oder bei kurzer Jacke/Hemd schnell mal unten hervorlugt ( und dadurch Panikanrufe bei der Polizei auslösen kann ) und weil bei einer geschlossenen Jacke/Mantel das Ziehen umständlich bis fast unmöglich ist.
Wer schon mal versucht hat im Sitzen ( z.B. angeschnallt im Auto oder im Biergarten) die SSW aus der Hüfte zu ziehen, wird feststellen, das man nur umständlich an die SSW herankommt oder garnicht ( angeschnallt ), während die SSW im Schulterholster oder in der Holsterbauchtasche immer erreichbar ist.

Selbstverständlich kann ich nur von mir und aus meinen Umfeld schliessen. Das ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluß, sondern nur meine Erfahrungen in dem Bereich.
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (10.06.2016), Pellkopf (10.06.2016), mulcher one-two (10.06.2016), Chris_SSW (10.06.2016), Elor (10.06.2016), muffrikaner (11.06.2016), Butt (11.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

Elor

Hobbyschütze

Beiträge: 192

Registrierungsdatum: 8. Januar 2016

  • Nachricht senden

29

Freitag, 10. Juni 2016, 21:21

@Vogelspinne

Wie machst du denn das mit der Jacke beim Schulterholster? Die müsste doch eigentlich ein schnelles Ziehen unmöglich machen. ?(
Ich habe Innenbundholster für meine RG 70 und P22. Letztere ist aber schon fast zu groß um sie so versteckt zu tragen (Griffstück ist zu lang, so dass sich ein kleines "Zelt" in einem Hemd bildet). Man sieht nicht was es ist, aber man sieht, dass da was ist. Allerdings messen alle von mir bislang "getesteten" Personen der leichten Beule keine Bedeutung bei, da es eher nach Handy oder ähnlichem aussieht. Von daher ist es wohl OK.

Elchinator

Dosenschießer

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 7. März 2016

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

30

Freitag, 10. Juni 2016, 23:05

Zitat von »"pepmodi'«

Trotz der bekannten Vorteile von Revolvern spricht aus meiner Sicht
zusaetzlich dagegen, dass die meisten Modelle schwerer als Pistolen und
nur schlecht und unbequem verdeckt zu fuehren sind.

Das ist Unsinn, ein HW88 ist wesentlich leichter und nicht spürbar dicker als jede Pistole auf dem Markt. Dazu haben die Revolver einen enormen Vorteil: Zündversager sind egal. Einfach noch mal abziehen. Bei einer Pistole müsstest Du erst durchladen und dann ist es schon zu spät.
Ob man in einer Gefahrensituation wirklich mehr als fünf oder sechs Schuß braucht, sei mal dahingestellt. Ich denke, was man damit nicht erledigt, das schaffen auch 12 Schuß nicht mehr. Daher ist auch die Schnellladefähigkeit eher theoretisch interessant, für die meisten Revolver geht aber auch das. Die 9mm-Modelle können Realsteel-Speedloader verwenden.

Ich habe mal das komplette Marktangebot in Deutschland nach einer Pistole durchforstet, die ich als "führbar" ansehen würde. Also kompakt, Kaliber 9mm PAK und mit sicherem DA-Abzug (Fallsicherung, Entspannfunktion, keine manuelle Sicherung aka Cocked&Locked). Gefunden habe ich nur eine - die ME SIG P239. Alle anderen hatten deutliche Nachteile, wie SA-DA-Abzüge, manuelle Sicherungen ohne Entspannfunktion oder Kaliber 6mm Flobert. Damit läuft man einfach nicht herum.
Ich verstehe nicht, warum es die Hersteller nicht schaffen, diese doch sehr überschaubaren Anforderungen zu erfüllen, aber es findet einfach nicht statt. Man könnte fast eine politische Vorgabe vermuten.
Mit freundlichen Grüßen,
Elchinator

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (11.06.2016), Uffz (12.06.2016), TylerHH (14.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

pepmodi

Hobbyschütze

Beiträge: 159

Registrierungsdatum: 17. Dezember 2012

  • Nachricht senden

31

Samstag, 11. Juni 2016, 09:57

Nur weil es Deiner Meinung widerspricht, muss es kein Unsinn sein! Bezueglich der Masse ist ein Messschieber hilfreich. Was das Gewicht angeht, stimme ich im Falle des HW 88 Super Airweight zu.
Es laesst sich immer ein Pistolenmodell finden, das kleiner und leichter ist als ein Revolver oder umgekehrt.

Ueber die Funktionssicherheit gibt es unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen. Erstens liest man oefter von Fehlfunktionen z. B. beim HW 88 / HW 37. Zweitens ist es eine Munitionsfrage. Es sind genuegend Faelle bekannt, in denen bei Kartuschen das Zuendhuetchen nach hinten herausgedrueckt wurde und die Trommelbewegung blockiert hat. Das wuerde bei einer Pistole vermutlich nicht zu einer Funktionsstoerung fuehren. Wenn doch, muss repetiert werden. Insoweit haette die Pistole einen Vorteil, da sie -im Gegensatz zu einem Revolver- kein Totalausfall ist. Stoerungen kann es sowohl bei Revolvern als auch bei Pistolen geben. Daher auch die von verschiedenen Usern ausgesprochene Empfehlung, die Kartuschen mit der Waffe zu testen.

dktae hat die fehlenden Nachlademoeglichkeiten von Revolvern angesprochen. Nur darum ging es und nicht um die Erhoehung der Feuerkraft fuer ein mehrstuendiges Gefecht.
Die meisten Realsteel-Speedloader funktionieren mit den Knallkartuschen nicht einwandfrei, da die "scharfen" Patronen abweichende Masse haben.
Speedloader sind bauartbedingt bedingt etwas sperrig und lassen sich m. M. n. nicht unbedingt einsatz- und zugriffsbereit und bequem mitfuehren.

Bei der SIG P 239 stimme ich Dir zu, wenn nur das hohe Gewicht nicht waere. Durch ein Griffstueck aus haltbarem Kunststoff koennte Abhilfe geschaffen werden.
Gefallen wuerde mir die Walther PPK in 9 mm PAK (vermutlich ein Schuss weniger als in 8 x 20 mm K) mit den Funktionen der Schmeisser M 51. Gegen die M 51 sprechen die rustikale russische Fertigung und die unansehnliche Muendung.

Gruss
pepmodi

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (11.06.2016)

Elchinator

Dosenschießer

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 7. März 2016

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

32

Samstag, 11. Juni 2016, 10:41

Ich meinte schon nicht "spürbar" dicker. Natürlich ist auch ein HW88 ein paar Millimeter breiter als eine schmale Pistole. Aber eben nur an der Trommel, bei insgesamt kleinen Abmessungen. Das läßt sich immer noch angenehmer tragen, als z.B. ein kantiger Pistolenschlitten. Vor allem wenn man nicht wie Django mit einem cool an der Seite herunterhängendem Holster herumlaufen will, wird die Auswahl an SSWs sehr dünn.

Die herausspringenden Zündhütchen bei Wadie sind bekannt. Von anderen Herstellern habe ich das nicht noch gehört, aber wie immer gilt auch hier: Munition vorher testen! Das ist auch bei Pistolen nicht anders. Die Patronen von GECO mit zu hohem Mündungsdruck sind ja auch so ein Fall.

Deswegen ist es ja extrem wichtig, vor dem Führen zu prüfen, welche Waffe für einen selbst am geeignetsten ist und mit welcher Munitionssorte sie am besten funktioniert. Aber einen Revolver auszuschließen, weil er angeblich zu groß ist und eine zu geringe Kapazität hat, ist schlicht falsch.
Mit freundlichen Grüßen,
Elchinator

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

dktae (11.06.2016)

dktae

Dosenschießer

  • »dktae« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 30

Registrierungsdatum: 21. Januar 2016

  • Nachricht senden

33

Samstag, 11. Juni 2016, 11:11

Ich meinte schon nicht "spürbar" dicker. Natürlich ist auch ein HW88 ein paar Millimeter breiter als eine schmale Pistole. Aber eben nur an der Trommel, bei insgesamt kleinen Abmessungen. Das läßt sich immer noch angenehmer tragen, als z.B. ein kantiger Pistolenschlitten. Vor allem wenn man nicht wie Django mit einem cool an der Seite herunterhängendem Holster herumlaufen will, wird die Auswahl an SSWs sehr dünn.
Danke für den letzten Satz... das ist auch so was, was mich umtreibt: ich möchte auf jeden Fall vermeiden, daß jemand bemerkt, daß ich bewaffnet bin. Dies deshalb, weil Deutschland nunmal ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Waffen hat - oder eher gar keines. Und da ich aus höchst eigener Anschauung nun halt leider weiss, was eine Waffe anrichten kann, verstehe ich diese Haltung auch, zumal ich selbst ja auch gar nicht glücklich damit bin, mich heutzutage bewaffnen zu müssen. Wenns so weiter geht, ist es durchaus noch möglich, daß alle Kriminellen der Welt nach Deutschland eingeladen werden...

Zudem ist es mir wesensfremd, andere merken zu lassen, daß ich was dabei hab - sieht man mal von dem einen Fall ab, als hier vorm Haus meine Freundin angegangen wurde und ich deshalb mal die Waffe unterm T-Shirt, aber trotzdem sichbar geführt habe. Sonst habe ich Bauchtasche oder Umhängetasche.

Was waren das noch für schöne Zeiten, als man eine SSW (oder andere Schußwaffe) nur für jagdliche oder sportliche oder eben sammlerische Zwecke hatte, oder, wie ich, sich daran erfreute, sie ab und an in völliger Ruhe und mit viel Zeit genüßlich zu putzen... ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, sie führen zu müssen, weil es halt neuerdings verrückt Gewordene gibt in diesem Land, die Deutschlands Tor und Tür weit auf machen...

d.

Elchinator

Dosenschießer

Beiträge: 47

Registrierungsdatum: 7. März 2016

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

34

Samstag, 11. Juni 2016, 15:09

Um so merkwürdiger finde ich es, wenn die Hersteller nicht auf diesen offensichtlichen Trend aufspringen. Ich hätte erwartet, daß nach den Medienberichten (nicht unbedingt "Ereignissen"...) der letzten Monate nicht nur der Run auf SSWs losgeht, sondern auch die Hersteller Sonderschichten fahren und neue führige Modelle herausbringen. Nur ist das nicht erkennbar.
Ja, es kommt die eine oder andere kleine Zoraki (mit SA-Abzug 8\ ) und Umarex wird ganz sicher noch viele "Glückskekse" von Bruni auf den Markt werfen. Aber das war's dann auch schon.

Daher hat man nicht nur das Problem, sich eine geeignete SSW zu suchen - man muß sie auch noch erwerben können. Das macht das Führen momentan zu einer sehr theoretischen Sache. Oder man bezahlt Mondpreise für Gebrauchte.
Mit freundlichen Grüßen,
Elchinator

35

Samstag, 11. Juni 2016, 17:09

hihihi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pellkopf« (8. Juli 2017, 21:36)


Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Elchinator (11.06.2016), dktae (12.06.2016), EvilMax (14.06.2016), TylerHH (14.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

Vogelspinne

Naturbursche

Beiträge: 314

Registrierungsdatum: 13. Januar 2013

Wohnort: Baddeckenstedt/Niedersachsen

  • Nachricht senden

36

Samstag, 11. Juni 2016, 21:18

@Elor,
im Schulterholster brauche ich nur den Reißverschluß meiner langen Winterjacke oder Übergangsjacke ein Stück runterzuziehen, bzw. gleich das Stück offener lassen. Da ich Schulterholster benutzte, in denen die Pistole horizontal geführt wird und ich die Holster sehr kurz einstelle, so daß die Pistole knapp unter der Achsel hängt, komme ich immer ohne Probleme sehr schnell ran und die Pistole raus.
Außerdem habe ich direkt daneben in der Jackeninnentasche mein Portemonnaie. Sollte also jemand, wie schon einmal geschehen, mein Geld und Wertgegenstände fordern, ist der Griff zum Portemonnaie identisch mit dem zur Waffe. Und ich führe grundsätzlich fertiggeladen, entsichert und Hahn im Sicherheitsrast und kann somit sofort schiessen.

In der Holsterbauchtasche reisse ich mit der linken Hand das Holster auf und ziehe mit der rechten Hand die Pistole und schiesse sofort noch in Hüfthöhe die erste Doublette. Auch da ist mein Portemonnaie in dieser Holsterbauchtasche.

In einem Hüftholster, ob nun Innen- oder Außenbund kann ich nur ein sehr kurze Jacke geschlossen tragen, damit ich im Ernstfall, wo ich panisch grobmotorisch reagiere, die geschlossene Jacke am Bund versuche hochzureissen, um an die Waffe zu gelangen. Oder wo ich den Reißverschluß der Jacke komplett öffnen und zurückschlagen muß, um an die Waffe zu gelangen. Beides dauert länger die Waffe zum Schuß zu bringen als aus dem Schulterholster, wie ich es nutze.

Ich führe nunmehr seit über 33 Jahren eine SSW, die meiste Zeit davon ständig. Bei mir ist noch nie die SSW bemerkt worden und in allen 3 Ernstfällen konnte ich mich sehr erfolgreich verteidigen.
Im Gegensatz dazu sind mir dutzende Fälle aus eigener Anschauung, aus Berichten von Freunden und aus den Medien bekannt, wo SSW-Führer als solche aufgeflogen sind, weil sie ihre SSW in einem Innen- oder Außenbundholster führen/führten. Und: Bei den paar "Vergleichziehen" in der Wohnung mit ein paar Freunden in Herbst-/Winterbekleidung konnte ich meine SSW fast immer schneller abdrücken als die mit Hüftholster. Jeder, der die Jacke hochschieben oder den Reißverschluß komplett öffnen und die Jacke zurückschlagen musste, um an die SSW zu kommen, war deutlich langsamer als ich mit dem Schulterholster.
Das sind jahrelange Erfahrungswerte.
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Elor (11.06.2016), Elchinator (12.06.2016), EvilMax (14.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

37

Dienstag, 21. Juni 2016, 20:42

Drum prüfe, wer sich (s)einer SSW anvertraut ...

Hallo,

gegen den Rat der besten Ehefrau von allen - aber unter ihrer tätigen Mithilfe ;) - habe ich mich einem Selbstversuch unterzogen: Garten, windstill, ca. 5 m Abstand, 3 St. Supra-Pfefferpatronen (120 mg) im RG89 (erstaunlicherweise ohne Trommelklemmer).

Liebe "Forensiker", ernsthaft: Welchen sabbernden Übelwicht mit Testosteronüberschuss soll das wirklich stoppen, es sei denn, der Grässling wäre Asthmatiker oder sonstwie "algerisch"?

In den USA wird der Reizstoff wohl auch gegen Bärenattacken eingesetzt. Nun ja, die Braunbären, denen wir in Alaska begegnet sind, waren glücklicherweise nicht an uns, sondern am Lachs interessiert. Ein pfefferbasierter Reizstoff jedenfalls hätte uns nicht gerettet!

Sorry for that :(

Vogelspinne

Naturbursche

Beiträge: 314

Registrierungsdatum: 13. Januar 2013

Wohnort: Baddeckenstedt/Niedersachsen

  • Nachricht senden

38

Dienstag, 21. Juni 2016, 22:50

Nun jaKob,

es liegt durchaus in einem gewissen Wahrscheinlichkeitsbereich, das der Wirkstoff Nonivamid bei dir nicht oder nur unzureichend gewirkt hat. Das kommt bei ca. 10% der Bevölkerung vor. Da es bei CS kaum anders aussieht, lädt man auch abwechselnd Pfeffer und CS und schiesst grundsätzlich mindestens Doubletten. Nur so kann man als Selbstverteidiger das Risiko einer verminderten Abwehrwirkung ernsthaft minimieren.

Und mal so nebenbei:
Du vertrittst die Meinung, das eine SSW zur SV nichts taugt. Ok, deine Meinung, welche akzeptiert sein will.

Da der Gesetzgeber zur SV nur noch eine SSW mit KWS, ein CS- oder Pfefferspray oder ein kleines Messer erlaubt ( was selbst bei echten Messerkampfexperten im Messerkampf oder SV oft zu eigenen Verletzungen führt ), und SSW mit CS und Pfeffer nichts taugt und daher auch die Sprays wegfallen, da noch wirkstoffärmer als eine ganze Magazinfüllung, was empfiehlst du der Durchschnittsfrau und dem Durchschnittsmann zur wirksamen SV?

Und bedenke, nicht jeder trainiert seit vielen Jahren Krav Maga, Messer-Nahkampf, etc....... Die Polizei rufen fällt ebenfalls aus, da diese frühestens in 40 - 60 Minuten vor Ort sein kann ( in meiner Gegend und sehr vielen anderen ) und man sich im Ernstfall sofort und nachhaltig verteidigen muß. Und Ernstfall heißt, ich kann nicht mehr ausweichen, fliehen oder sonstwie ohne SV aus der gesundheits- oder lebensbedrohlichen Lage kommen!
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Cannyblue (22.06.2016), TylerHH (22.06.2016), Elchinator (22.06.2016), dktae (22.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

gvass

Hobbyschütze

Beiträge: 83

Registrierungsdatum: 29. Januar 2013

  • Nachricht senden

39

Mittwoch, 22. Juni 2016, 07:14

windstill, ca. 5 m Abstand, 3 St. Supra-Pfefferpatronen
*wall1*

The effective range is well under 5 meters. So, what have you expected? From 5 m a gaspistol is useless.

The effective range is cca.3 meters, but 1-2 meters is recommended.

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Cannyblue (22.06.2016), Elchinator (22.06.2016), dktae (22.06.2016), Elor (22.06.2016), bavarian_kid (28.06.2016)

Cannyblue

Testbericht-Verwaltung

Beiträge: 3 083

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2012

Wohnort: München

  • Nachricht senden

40

Mittwoch, 22. Juni 2016, 07:24

Ein Test aus 5m bringr eigendlich gar nichts, wie Gabor schon sagt 1-2m, alles andere dürfte recht Sinnlos sein.

Doch man sollte immer daran Denken, das es keine Mann/Stop Wirkung gibt, lediglich eine Verwirrung die einem ein Zeitfenster zur Flucht Ermöglicht oder sogar den Gegner vor Angst in die Flucht schlägt, mehr allerdings erstmal nicht.

mfg
canny


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Elchinator (22.06.2016), dktae (22.06.2016)