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Freitag, 29. März 2013, 20:18

Druckluftflasche oder Pumpe oder CO2?

Hallo liebe Druckluftschützen,
ich informiere mich seit einigen Tagen über Druckluftwaffen. Ich möchte mir fürs Plinken im Garten ein Gewehr für 4,5mm Diabolos zulegen. Ich schwanke zwischen Druckluftwaffen und CO2-Waffen. Wenn Druckluft dann Druckluftflasche oder Pumpe zum Betrieb? Druckluftflasche kostet ca. 120,--, eine Handpumpe ca. 150,--. Bei CO2 ist es mit den CO2-Patronen auf den ersten Blick deutlich einfacher ... was tun sprach Zeus ... ;(

2

Freitag, 29. März 2013, 20:40

Eine gebrauchte 4L 200bar Druckluftflasche mit TÜV ( ca. 1 Jahr, aus Feuerwehrbeständen) kostet bei meinem Tauchshop gefüllt 50-60 Euro. Gibts auf eBay auch manchmal billiger. TÜV kostet ca. 30 Euro und geht je nach Lackierung/Stempelung der Flasche 2,5-10 Jahre.

Die ganze Sache steht und fällt mit der Möglichkeit deine Druckluftflasche vor Ort einfachst und kosteneffizient befüllen zu lassen. Sonst ist CO² mit das einfachste, wenn natürlich auch temperaturempfindlich. Wenn du unbedingt Preßluft möchtest und keine Flasche füllen lassen kannst, bleibt dir wohl nur die Pumpe übrig. Dafür kannst du aber viele Preßluftflaschen füllen lassen und einiges an CO² kaufen. Auf den ersten Blick ist die Pumpe wohl eine gute Möglichkeit unabhängig zu sein, für mich aber zu einem verhältnismäßig hohen Preis.

3

Freitag, 29. März 2013, 20:50

... ich habe zwei Taucher in meinem Freundeskreis und damit (noch nicht besprochen) wohl die Möglichkeit preiswert Druckluftflaschen zu füllen ... CO2 ist einfach ... wenn die Leistung abfällt einfach eine neue Patrone einschrauben ... Wie gesagt, zum Plinken im Garten. Ich tendiere derzeit mehr zum CO2. Keine teuren Anschaffungen von Flaschen oder Pumpen, aber eben die Kosten für die CO2-Patronen ... ?(

4

Freitag, 29. März 2013, 21:00

Pressluftwaffen sind ja meistens auch noch mal teurer. Eine AirMagnum kostet ~250 Euro, die absolut gleichartige Dominator 1250 ~500.

Somit dürfte der Drops gelutscht sein?

Eine AirMagnum lässt sich aber auch für ~150 Euro auf Pressluft umbauen, was nicht ist kann also noch werden!

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mulcher one-two (30.03.2013)

5

Freitag, 29. März 2013, 21:13

Hallo Marc,
das hab' ich jetzt nicht alles verstanden. Zum Budget sag' ich jetzt mal ..."Geld spielt keine Rolle". Ich will was Vernünftiges. Egal ob Druckluft oder CO2 ...

Vogelspinne

Naturbursche

Beiträge: 318

Registrierungsdatum: 13. Januar 2013

Wohnort: Baddeckenstedt/Niedersachsen

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6

Freitag, 29. März 2013, 21:15

Wenn es eine Pressluftflasche werden soll, dann achte darauf, daß es eine Stahlflasche ist, denn die Aluflaschen werden vom TÜV nicht mehr neu ge-TÜV-t. Bei Aluflaschen kann man nur den vorhandenen TÜV lang die Flasche benutzen und dann eigentlich entsorgen.
Eigentlich deshalb, weil so eine Aluflasche natürlich nicht gleich platzt, aber es wird schwierig sie ohne TÜV befüllen zu lassen und wenn man in einem Verein schiessen will, sind Flaschen mit abgelaufenden TÜV nicht zulässig.
Und sollte eine Flasche mit abgelaufenden TÜV mal dennoch platzen, besteht kein Versicherungsschutz, da man grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich gehandelt hat.

Für ein gleichmäßig präzises Schiessen ist heutzutage natürlich Presslauft das Nonplusultra. Gleichgut kann man natülich auch schiessen, wenn man z.B. eine Diana 75 T1 mit ölbeständigen blauen Dichtungen in Werkseinstellung benutzt.
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

7

Freitag, 29. März 2013, 21:26

... wenn ich eine Druckluftflasche kaufe dann natürlich "frische" Ware. War das jetzt eine klare Empfehlung "pro Druckluft"?

8

Freitag, 29. März 2013, 21:29

"Was vernünftiges" geht meiner Meinung nach mit CO² nicht. Genauso wenig mit unregulierter Pressluft. Dann wärs wohl für dich ne HW100 und eine Pressluftflasche? Die Brocock-Gewehrchen sind auch sehr schön, haben aber keinen Regulator und können so, je nach Fülldruck der Kartusche, auch mal im Schuss abfallen und wieder steigen. Wieviel und ob das überhaupt was ausmacht muss jeder für sich selber ausprobieren.

Jeder Tauchshop mit Verantwortung füllt übrigens nur Flaschen mit gültigem TÜV. Irgendwelche abenteuerlichen Dinger brauche ich dort gar nicht anbringen, auch wenn ich mit den Jungs per Du bin. Die haben bereits ihre Erfahrungen mit auseinanderfliegenden Foster-Anschlüssen an 200bar Carbon-Paintballflaschen gemacht.

9

Freitag, 29. März 2013, 21:33

... das ist doch mal ein Ansage. Ergo werde ich mir die Druckluftwaffen genau ansehen. HW100 habe ich auch schon gesehen ... :rolleyes:

10

Samstag, 30. März 2013, 07:55

"Was vernünftiges" geht meiner Meinung nach mit CO² nicht. Genauso wenig mit unregulierter Pressluft.



Im ersten Punkt stimme ich Marck zu, wobei meine Walther Lever Action der ersten Serie erstaunlich kraftvoll und präzise geschossen hat, für ein CO2 Gewehr. Hat viel Spass gemacht mit der zu Plinken.

Bei unregulierten Pressluftgewehren sehe ich das etwas anders. Der einzige Nachteil von untegulierten Waffen ist für mich, das man bei diesen Waffen nicht den gesammten Inhalt der Kartuschen nutzen kann. Meist steht bei gleichmäßiger V0 nur ein gewisses Druckband zur Verfügung z.B. 160-80 bar. Und bei einer Kniffte mit Regulator wären es dann z.B. 200 bis 80 bar, was dann eine höhere Schussausbeute zur Folge hat. Mehr Vorteile gibt es aber oft auch nicht.

Ob eine Waffe auch wirklich besser schießt, hängt von zu vielen anderen Faktoren ab, als das man einen Regulator als Alleinstellungsmerkmal für Qualität heranziehen sollte.

Ich habe beides im Schrank. Mit Regulator und ohne. Beide Systeme schießen gut, sehr präzise (zumindest besser als ich selber) und machen Freude.

Gruß Dirk

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RLP (30.03.2013)

11

Samstag, 30. März 2013, 08:05

Dirk, auf jeden Fall. Ich gebe dir vollkommen Recht. Auch mit einer CZ200 kann man prima schiessen, wie auch mit den von mir angeführten Brocock-Gewehrchen. Ich selber hätte damit auch kein Problem, wenn man weiß wo der Sweet Spot ist, bis zur Obergrenze auffüllen, weiterschiessen.

"Was vernünftiges" und "Geld spielt erstmal keine Rolle" implizierte aber irgendwie "Kein Bock auf Gefummel und Rumgemache" wodurch ich Unregulierte PCP's erst mal aussen vor gelassen habe. Es gäbe da ja noch die Gamo Dynamax, ist ja die alte BSA Hornet Multishot. Auch ein sehr schönes Gewehr. Bei Adam Benke gibts demnächst 7,5J Air Arms-Gewehre, schöner gehts ja kaum.

Für Leute die mit Basteln kein Problem haben gibts von einigen Herstellern Einschubregulatoren für die original Kartuschen. Meist muss dafür aber ein Loch in die Kartusche gebohrt werden, da der Regulator eine atmosphärische Referenz braucht.

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RLP (30.03.2013)

12

Samstag, 30. März 2013, 08:34

Hi Marck,

na den "Sweetpoint" wenn man das so sagen kann, zu ermitteln, braucht es ja nur einen Combro oder ähnliches.

Manchmal reicht auch eine Scheibe aus, dann sieht man ja schon, wann die Einschläge abfallen :D Dazu wäre allerding ein Manometer an der Kartusche wünschenswert. Das durchschießen von 2-3 Kartuschenfüllungen mit V0 Messung mache ich bei jeder PCP, egal ob reguliert oder nicht. ;)

Aus meiner Erfahrung heraus, sehe ich unregulierte Waffen ehr als Bastelfreier an. Alte Moppedfahrer Weisheit sagt: Was nicht da ist, macht auch keine Probleme.

Regulatoren sind manchmal recht sensibel und zickig. Ich habe schon mehr als eine Dose Dias ( ehr eine Stange) verballert und viele Stunden zugebracht um Regulatoren dazu zu bewegen das zu machen, was ich von ihnen erwarte. Bin damit auch nicht alleine. Habe genug Leute kennen gelernt, die viele Stunden damit verbracht haben ihrem Regulator eine akzeptabeles Verhalten beizubringen.

Und zum Plinken im Garten sehe ich das etwas gelassener, als bei einer Wettkampfkniffte.

Im Prinzip geht da von einer "guten" Co2 wie WLA, Tau200 oder ähnlichem, über unregulierte wie CZ200, AA 400, FX bis zu dem teuren Wettkampfteilen mit Regulator eigentlich alles. Nur eine Frage des Geldes und des persönlichen Geschmacks.

Jedes System hat seine Vor und Nachteile.

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RLP (30.03.2013)

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13

Samstag, 30. März 2013, 09:31

Die Dominator macht schon Spaß ;) Kann ich dir nur empfehlen.
Wenn du dir sie oder die Airmagnum kaufen solltest, das Ding nicht bei zu hoher Luftfeuchtigkeit lagern und nach dem Schießen den Lauf kurz mit einem Öltuch abwischen, sonst hat der schnell Flugrost :thumbdown:

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RLP (30.03.2013)

Gast1234

Hobbyschütze

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14

Samstag, 30. März 2013, 11:04

Als HW100 KT Besitzer geb ich auch mal meinen Senf dazu.
Ich habe mir die damals von SWS im Set mit Pumpe gekauft.
Bei der kleinen Kartusche habe ich nie das Bedürfnis nach einer Pressluftflasche gehabt, da das Pumpen in ein paar Minuten erledigt war.
Meistens habe ich die nur auf 180 Bar aufgepumpt da das bis zu diesem Druck sehr leicht geht.
Damit hatte ich über 100 Schuss zur Verfügung, das reicht für ne Garten Session.

Mittlerweile hab ich noch ne Steyr mit großer Kartusche. Da ist das Pumpen keine Kleinigkeit mehr und echt anstregend.
Ich tendiere jetzt zur Anschaffung einer Flasche.

Gruß Udo


15

Samstag, 30. März 2013, 11:08

Liebe Kollegen,
vielen Dank für Eure Tips und Anmerkungen. Ich suche ein für mich "einfaches" System. Und ein System das "aus dem Koffer" funktionieren sollte. Ich muss mich mit der Technik auch erst vertraut machen. Mein alter Herr hatte zu seiner aktiven Zeit als Sportschütze immer ein Gewehr von Feinwerkbau und hat die Waffe in den höchsten Tönen gelobt. Ich werde versuchen in den nächsten Wochen mal zu Frankonia in Hannover zu fahren. Ich hoffe dort mal die verschiedenen Systeme in die Hand nehmen zu können. Hat ja bestimmt auch einen "Anfass-Faktor" ... :rolleyes:

Noch mal vielen Dank für Eure Hilfe! *huhu1*

16

Samstag, 30. März 2013, 12:15

Hallo Rainer,

wenn du ein "einfaches" gutes System haben möchtest, dann wäre die noch nicht genannte FWB 600 Serie als sogenannte Vorkompremierer vielleicht interessant.

Vorteile sind bei den Waffen: Matchabzug, keine Druckspeicherbehälter notwendig, also immer einsatzbereit und seit vielen Jahren auf dem Markt. Auf die FWB Qualität brauche ich ja nicht einzugehen. Leider gibt es die nicht mehr als Neuwaffe, aber sie wurden bis vor wenigen Jahren gebaut und FWB hat meist über Jahrzehnte hinaus Ersatzteile auf Lager.

Schau dir diese Serie einmal an. Du hast damit eine immer zur Verfügung stehende Match Pressluftwaffe ohne dich um Pumpen, Flaschen oder ähnliches zu kümmern.

Gruß Dirk

sternburch

Outdoorfreak

Beiträge: 4 161

Registrierungsdatum: 4. Januar 2013

Wohnort: Sachsen Anhalt

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17

Montag, 1. April 2013, 23:52

Zum Thema Co2 oder Pressluft oder Vorkompimierer:

Eine kleine Kartusche der Röhm TM lässt sich mit paar Pumphüben aufpumpen - absolut kein Problem!

Die Kartusche meiner HW 100 braucht paar mehr Hübe - absolut auch kein Problem mit der 4Kolbenpumpe (ich hab nur diese Pumpe)

Vorkompri und Diana 75, co2 etc. alles hat seinen Reiz (ich habe alle!) - Pressluft ist zwar etwas kostenintensiver in der Anschaffung aber momentan das perfekte System auch für den Privathauhalt (mit Pumpe) Wenn ich nicht mehr pumpen kann, was soll denn mit schießen sein... Die Pumpe funktioniert wesentlich leichter als oft beschrieben, vergleichbar mit Liegestütze. Ich wiege "hust...Komma 6". Wieviele Liegestütze schaffe ich? - ALLE!!! (is leider nich von mir...) Nochmal für alle Zweifler: Kauft Euch diese 4-Kolbenpumpe beim Händler Eures geringsten Mistrauens und probiert die mal aus - solange Ihr nicht unter 30kg wiegt, kein Problem eine Kartusche aufzupumpen.

CO2 macht in einem 586/685, CP88 sehr viel Spass! Trefferlage sinkt irgendwann ab, das hat man nach 3 Kapseln raus.

Sorry, ich war evtl. nicht die große Hilfe: Eine Möglichkeit zum befüllen einer Flasche ist bei mir leider auch nicht möglich. Daher habe ich alles andere am Start und auch ausgiebig getestet.
Gruß Micha

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RLP (02.04.2013)