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1

Donnerstag, 4. April 2019, 20:43

Notvorsorge für zu Hause

Da das Thema hier ein bisschen ins Rollen kommt, möchte ich einfach mal
vorstellen, wie unser Haushalt auf mögliche Ausnahmesituationen vorbereitet ist:

- Lebensmittel in Konserven für vier Personen und 14 Tage, sowie größere Mengen Reis und Nudeln
- ein ständiger Vorrat von 24 Flaschen á 1,5 Liter Mineralwasser (könnte mehr sein)
- eingeschweißtes Schwarzbrot und Pumpernickel
- diverse Wurstkonserven
- zwei Gläser Honig
- zwei herkömmliche KFZ-Verbandskästen
- diverse Fischkonserven
- Kaminofen und Holz
- 100 Teelichter
- 2 Dynamotaschenlampen
- 2 leuchtstarke Taschenlampen mit Batterien
- unterschiedlich starke Schmerzmittel mit verschiedenen Wirkstoffen
- 8 günstige Wolldecken

Wenn ich von einer Ausnahmesituation spreche, dann denke ich in erster Linie an einen mehrtägigen
Stromausfall oder wetterbedingte Katastrophen, die die Infrasturktur für einen längeren Zeitraum lahm
legen und das Verbleiben im Haus ermöglichen.
"Black is beautiful!"

kritisch

Naturbursche

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Donnerstag, 4. April 2019, 21:06

Gelöscht
Gruß Ralf
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Vogelspinne

Naturbursche

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3

Donnerstag, 4. April 2019, 21:53

Ein Vorrat für 14 Tage ist meiner Meinung zu knapp bemessen. Du solltest deine Vorräte auf wenigstens 3 Monate aufstocken. Achte beim Kauf von Konserven auf ein Haltbarkeitsdatum von Ende 2021 - 2022 ( also in den meisten Läden von ganzen hinten aus dem Regal nehmen ). Bei vernünftiger Lagerung ( dunkel, kühl, trocken ) sind Blechkonserven ohne Beule/Knick deutlich mehr als 5 Jahre über das Mindesthaltbarkeitsdatum gut.
Und ausreichend Toilettenpapier nicht vergessen! Was oben reinkommt, kommt auch wieder unten raus und muß abgeputzt werden! Mit einem frisch gewischten Hinterteil sieht die Welt gleich besser aus.

Beim Wasser solltest du je Person, egal ob Erwachsener oder Kind mit mindestens 3 Liter/Tag rechnen. Der Wasservorrat sollte mindestens so lange halten wie der Lebensmittelvorrat. Zusätzlich sollte man einen Wasserfilter haben, falls man sich auf die Flucht begeben muß oder wenn die Wasservorräte aufgebraucht sind ( sehr gut und preiswert: https://www.ebay.de/itm/Original-Sawyer-…ar=553253343477 ).
Da fast überall der Wasserdruck bei Leitungswasser mittels elektrischen Pumpen erzeugt wird, hat man ohne Strom auch kein Leitungswasser mehr! Auch dafür vorsorgen!

Falls es zu einem größeren Stromausfall kommt, was dann der "Energiewende" inzwischen täglich bundesweit passieren kann, muß man mit eher 4 - 12 Wochen rechnen, bevor das Netz wieder funktioniert. Fällt es wegen EMP ( Sonneneruption oder militärisch ) aus, ist mit mindestens 10 - 12 Monaten ohne Strom zu rechnen!

Schmerzmittel sind gut, sollten aber mit Antibiotika aufgestockt werden, da durch mangelhafte Hygiene leichter bakterielle Infektionen vorkommen - da man normal nicht darankommt, sind Antibiotika für Fische empfehlenswert, da identisch mit Antibiotika für Menschen, aber nicht verschreibungspflichtig.

Wenn kein Holzofen oder Kamin im Wohnbereich vorhanden ist und man freistehende Heizkörper hat, kann man mit Teelichtern auf den Heizkörpern ( ca. 10 Stück auf 1m Heizkörper ) behelfsmäßig heizen, ausreichende Mengen Teelichter vorausgesetzt.
Zum Kochen empfiehlt sich ein Gaskocher mit Gaskartuschen - ist mit 12 Gaskartuschen für unter 30€ zu bekommen.

Sollte der überfällige Euro endlich zusammenbrechen, sollte man über Tauschgegenstände und/oder Edelmetallmünzen verfügen.

Zum Schluß noch eines:
Wenn es zu einem solchen Notfall kommt, kein Strom und Wasser oder Wirtschaftszusammenbruch, etc., ist innerhalb von Stunden innerstädtisch / innerhalb von wenigen Tagen auf dem Lande mit erheblichen Unruhen zu rechnen. Als vor einigen Jahren in Hannover großflächig der Strom ausfiel, begannen die Plünderungen nach 15 Minuten!
Deshalb sollte man sich Gedanken machen, wie man im Fall der Fälle sein Heim und seine Liebsten verteidigen kann. Verteidigungsmittel müssen in solchen Fällen beherrscht werden!
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

4

Donnerstag, 4. April 2019, 22:06

Danke für die tollen Anregungen. :thumbup:

Die ganz große Katastrophe wird von mir noch ausgeblendet.
Daß das Wasser normalerweise so lange wie die Lebensmittel halten
sollte, ist klar. Deswegen habe ich auch geschrieben, könnte mehr
sein.
Vorräte für mehr als zwei Wochen sind sicherlich besser als das was
ich vorhalte. Jedoch halte ich bei einem Vier-Personen-Haushalt ein
Lebensmittellager für 3 Monate für viel zu groß, für die Einlagerungs-
möglichkeiten, die ein Otto-Normalverbraucher in der Regel besitzt.

Die Sache mit den Antibiotika ist so eine Sache. Man kann ja nicht
einfach irgendein x-beliebiges Antibiotikum schlucken, wenn man
sowie ich, nur laienhafte medizinische Kenntnisse besitzt.
Soweit ich weiß, stellt sich bei den Antibiotika auch immer die Frage,
wofür diese gedacht sind.
"Black is beautiful!"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Rumms« (4. April 2019, 22:13)


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Donnerstag, 4. April 2019, 23:38

Interessantes Thema , ich habe nur eine kleine Bevorratung max für 1 Woche . Vieles sehe ich im Fall einer Katastrophe ähnlich wie Vogelspinne . das man(n) sein Hab und Gut vor Plünderern und Dieben schützt , genug Sachen zum tauschen hat , und ja ich achte eigentlich immer darauf das meine Fahrzeuge ausreichend betankt sind . Aber das war es auch mit meiner Vorsorge . Obwohl wenn ich recht überlege sollte ich mehr Diabolos bevorraten . Ich hoffe einfach das dieser Kelch an mir vor rüber geht .

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kritisch

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Freitag, 5. April 2019, 06:54

Schwarzmaler und Unken.
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Horus

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Freitag, 5. April 2019, 13:21

Na ich sehe es mal pragmatisch: Sollte die Zivilisation zusammen brechen sind meine Vorräte früher oder später alle oder ich bin tot und sie gehören dann jemand anderem. Ich habe eher die Vorstellung wie Rumms und wäre im Falle solcher Ereignisse https://de.wikipedia.org/wiki/Schneekata…eutschland_1978

dann ganz gerne eine Weile autark und muß erst mal keine Panik kriegen.
Oder eben im Falle eines Stromausfalles. Wenn man sich mal in aller Ruhe vorstellt was ohne Strom noch funktioniert (eigentlich nichts) kann man sich ruhig ein wenig bevorraten.
Aber Stromausfall länger als 10-14 Tage - da regiert dann eh das Recht des Stärkeren.

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Freitag, 5. April 2019, 13:29

Eins sollte niemals ausgehen, ein guter Single Malt.... :thumbup:

Ist es soweit, über der Straße steht ein Supermarkt.

Aber mal im Ernst, über das Thema habe und werde ich nicht nachdenken.

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Freitag, 5. April 2019, 13:42

Ich habe 2002 das Hochwasser in Grimma mit erlebt. Ich war zwar selber nicht betroffen aber da konnte man das gut beobachten. Die Leute haben schnell ihr Zeug hoch geschleppt,sich dabei verletzt und dann hast Du nur das Dreckwasser unter Dir. Und es dauert ja bis die ganze Maschinerie anläuft. Und dann mußte das Wasser ja erstmal wieder abfließen. Man kann da ruhig ein wenig vorbereitet sein. Mit so einer Flutwelle hat da auch keiner gerechnet. Deswegen schiebe ich ja keine Panik oder sowas.

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Freitag, 5. April 2019, 17:40

Wenn man für 14 Tage Vorräte hat reicht das eigentlich aus. Wenn ein Notstand länger dauert hat man ganz andere Probleme.

Alle die nach 2000 geboren sind gehen sowieso nach spätestens drei Tagen ohne Internet drauf. :D
Gruß Patrick

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Sonntag, 7. April 2019, 23:09

Also die Liste von Carsten alias Vogelspinne ist schon mal gut.

Meine Planzahl ist 100 Tage für 4 Personen.

Die Liste würde ich aber noch etwas erweitern:

- ein soziales Umfeld sollte gepflegt werden, in der funktionierenden Gemeinschaft ist man viel stärker. Am Land kein Problem, als Städter vielleicht schon
- Wissen ist Macht...ich möchte das nicht einmal einschränken in eine Richtung
- man sollte Werkzeug haben, welches auch ohne Strom funktioniert, zB. eine Handsäge, Kaffeefilter, Kaffeemühle usw.
- Mobilität ist wichtig, im Nahbereich ist ein Fahrrad top, dafür ist dann aber zB Flickzeug oder Ersatschläuche Pflicht

To be continued ;)

LG cz75
Es ist wichtiger, wie du mit deiner Zeit umgehst als mit deinem Geld. Fehler in Sachen Geld kann man berichtigen, aber die Zeit ist für immer vertan.

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Horus

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Dienstag, 16. April 2019, 19:54

Was haltet ihr von Notsignalen im Vorsorgepack? Irgendwie wohnen wir nicht soweit weg von allem und haben hier durchaus Nachbarn- andererseits denke ich "Besser man hat und braucht nicht als umgekehrt". Eine alte RG300 und ein Röhrchen mit Leuchtsternen kosten ja nicht die Welt.

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