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ratzfatzab

Dosenschießer

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:44

Pfefferpistole vs Gaspistole mit Pfefferkartuschen

Hallo zusammen,

Hat die Pfefferpistole gegenüber der mit Gaskartuschen geladenen SSW irgendwelche Vorteile? Gibt es Pfefferpistolen, die ich (mit oder ohne kleinem Waffenschein) bei Veranstaltungen führen darf? (Bei der SSW darf ich das zum Beispiel nicht, egal, ob Pfeffer oder Knall - Ladung)

LG ratzfatzab
Wenn man sein Ohr ganz leicht auf eine heiße Herdplatte legt, kann man riechen wie schlau man ist.

theoretiker

Dosenschießer

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:42

Vorteil der Pfeffer-Pistole: soll etwas genauer sein und mehr Reichweite haben.
Nachteil: Teurer, und die Anzahl der Schuesse ist eher bescheiden.

So fern ich unterrichtet bin, sind ALLE Pfefferpistolen ausserhalb der eigenen 4 Waende NICHT ERLAUBT - von wegen "Anscheinwaffen".

Was willst Du genau machen? Was schwebt Dir vor...?

travel

Naturbursche

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 05:44


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ratzfatzab (14.06.2018)

ratzfatzab

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Donnerstag, 14. Juni 2018, 16:09

Irgendwie bin ich zu blöd zum zitieren...

Ich habe gar nichts vor. Meine Frage war einerseits aus technischem Interesse, andererseits wäre das Führen von so einem Teil gegenüber einem Führen eines Pfeffersprays im Bedarfsfall vielleicht effektiver. Auf der anderen Seite stehen dem Führen der Dinger die nicht eben geringen Abmessungen und der bescheidenen Kapazität entgegen. Interessant wäre das uneingeschränkte Mitführen der Dinger z.B. auch auf Veranstaltungen (weil sie zum Teil eben nicht als Anscheinswaffen betrachtet werden) was ja bekanntermaßen mit einer SSW überhaupt nicht möglich ist.

LG ratzfatzab
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Naturbursche

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Bad Bonsai

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Freitag, 15. Juni 2018, 07:59

"die ich (mit oder ohne kleinem Waffenschein) bei Veranstaltungen führen darf?"

Die rechtliche Situation ist wie folgt: Ein Pfefferspray unterliegt dann, wenn es als Tierabwehrspray gekennzeichnet ist, nicht dem Waffengesetz (im Folgendem mit WaffG abgekürzt.) Daraus folgt, dass ein Pfefferspray grundsätzlich keinem Führverbot unterliegt. Dazu genügt ein kleiner Blick auf das Spray: Wenn dort ein BKA Prüfzeichen vorhanden ist, unterliegt es dem WaffG, wenn explizit der Hinweis aufgedruckt ist, dass es sich um ein Tierabwehrspray handelt, nicht.
Aber keine Regel ohne Ausnahme. Neben der waffenrechtlichen Einordnung gibt es aber auch andere Rechtsvorschriften, die das Führen von Reizstoffsprühgeräten oder Peffersprays auf Veranstaltungen regeln. Dazu gehört zum einen das Versammlungsgesetz. Im dortigen §2 ist das mitführen von "gefährlichen Gegenständen" auf Versammlungen der dem Weg dorthin untersagt. Zitat: "Niemand darf bei öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen Waffen oder sonstige Gegenstände, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen oder zur Beschädigung von Sachen geeignet und bestimmt sind, mit sich führen, ohne dazu behördlich ermächtigt zu sein. 2Ebenso ist es verboten, ohne behördliche Ermächtigung Waffen oder die in Satz 1 genannten Gegenstände auf dem Weg zu öffentlichen Versammlungen oder Aufzügen mit sich zu führen, zu derartigen Veranstaltungen hinzuschaffen oder sie zur Verwendung bei derartigen Veranstaltungen bereitzuhalten oder zu verteilen."
Und ein Pfefferspray wird regelmäßig als gefährlicher Gegenstand eingestuft.
Meine Empfehlung: Ich würde auf einer öffentlichen Veranstaltung oder Versammlung kein Pfefferspray mitnehmen.

ratzfatzab

Dosenschießer

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Freitag, 15. Juni 2018, 13:38

.... das verstehe, wer will...

Im Grunde genommen ist es also verboten Spray mitzunehmen, um sich auf dem Weg (z.B.) zum Public Viewing und zurück vor bösen Tieren zu schützen, auf dem Weg ins Kino oder zum Schwimmbad aber nicht (?).

LG ratzfatzab
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