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cz75

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21

Montag, 1. Januar 2018, 23:59

Mein Rat an dich:

Geh zu deinem für dich zuständigen Sachbearbeiter und spreche dort vor. Bereite dich aber auf die Direktive "so wenig Waffen im Volk wie möglich " vor, denn das ist es was dem Sachbearbeiter auferlegt würde.
Entbinde dich von dem Gedanken, dass du mal eben so und schnell was erreichen wirst.
Lebe nicht im Glauben, das du gegenüber der Behörde am längerem Hebel sitzt.
Wir leben nunmal in einem Anti Waffen Land in dem du immer den kürzeren ziehst, wenn du der Behörde gegenüber zu aggressiv auftrittst.

Übrigens:
Wäre ich Sachbearbeiter würde mir deine Herangehensweise an das ganze Thema Bauchschmerzen bereiten.


Viel Erfolg
Cz75
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firebird-berlin

Dosenschießer

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22

Dienstag, 2. Januar 2018, 00:13

Ich akzeptiere Deine Einstellung, aber meine Sicht ist etwas anders. Wenn ich einen Rechtsanspruch habe werde ich ihn auch durchsetzen, keine Frage. Ich erfülle meines Wissens sämtliche Anforderungen wie Sachkundeprüfung,kein EIntrag im Führungszeugnis usw.. Und einen gesetzeskonformen Waffenschrank zu installieren ist auch kein Problem. Ob der Sachbearbeiter das nun mag oder nicht ist mir herzlich egal. Ich bin seit vielen Jahren selbständig und habe reichlich Erfahrung im Umgang mit anderen Unternehmen und auch mit Behörden. Was meinst Du, was ich schon beim FA durchgedrückt habe? Der Sachbearbeiter hat sich an die Vorschriften zu halten und wenn er das nicht tut macht er ganz schnell Bekanntschaft mit meinen Anwälten, und die sind ganz und gar nicht zimperlich. Und sollte mein SB Bauchschmerzen bekommen; ich kenne da einen guten Arzt...
Ich will absolut keinen Streß, aber Willkür mir gegenüber sollte man besser unterlassen. Sicher werde ich freundlich sein, aber ich bin kein Bittsteller. Ist halt meine Vorgehensweise und damit bin ich immer gut gefahren. Aber unabhängig davon vielen Dank für Deine Anmerkungen.

cz75

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23

Dienstag, 2. Januar 2018, 00:26

Finanzamt ist eine ganz andere Hausnummer.

Da beherrscht die Angst über Ausfälle das Handeln. Da gibt man dem Steuerzahler gerne Häppchen, damit er dann brav zahlt . Die Situation ist ja, das sie was von dir wollen. Ich weiß das als Arbeitgeber sehr gut.

Im Waffenrecht willst du aber was von der Behörde, was der Staat dir aber nur widerwillig geben will. Hier hat der Sachbearbeiter absolute Rückendeckung von oben, und wenn er nur entschleunigt.
Glaub mir, der hat so viel Handlungsspielraum. Und ich weiß wovon ich rede, denn ich habe schon jede Waffenrechtliche Erlaubnis hinter mir, wirklich jede!

Lg cz75
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NC9210 (02.01.2018)

firebird-berlin

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24

Dienstag, 2. Januar 2018, 22:30

Glaube ich Dir gern, aber auch er hat sich genau wie ich an Vorschriften zu halten. Für die Bearbeitung eines Antrages gibt es Fristen. Überschreitet er die besteht die Möglichkeit einer Säumnisklage, nur zum Beispiel. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich es nicht auf die freundliche Art versuchen werde. Doch es ist im Waffengesetz relativ klar geregelt, welche Kriterien zu einer Verweigerung der WBK führen. Nach Rücksprache mit meinen Juristen trifft keines dieser Kriterien auf mich zu, also mache ich mir da wenig Sorgen. Viel unangenehmer finde ich, dass unangemeldet Kontrollen durchgeführt werden können. Auch wenn ich mich bei der Aufbewahrung an die geltenden Regeln halten würde; ich mag es einfach nicht, wenn man in meinem privaten Bereich herumschnüffelt Ich habe keine Lust jeden Tag zu denken, vielleicht kommen sie heute vorbei. Abgesehen davon sieht es auch nicht gerade toll aus, wenn ein Funkwagen vor dem Haus steht. Im Prinzip gibt man mit dem Erhalt der WBK einen Teil seiner Grundrechte auf, und das behagt mir gar nicht.

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MountainGun45LC (03.01.2018)

Bob Parr

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25

Mittwoch, 3. Januar 2018, 21:08

"Im Prinzip gibt man mit dem Erhalt der WBK einen Teil seiner Grundrechte auf, und das behagt mir gar nicht. "

Dann laß es doch einfach sein...ganz ehrlich: aus deinen Beiträgen zu diesem Thema in mehr als nur einem Forum läßt sich mittlerweile ganz gut erkennen wo es drauf hinaus laufen könnte. (Thema "Bauchschmerzen", wie von einem Vorredner bereits genannt)

firebird-berlin

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26

Donnerstag, 4. Januar 2018, 07:30

Selbstverständlich akzeptiere ich Deine Meinung, kann die EInschätzung aber nicht nachvollziehen. In keinem meiner Posts war von irgendwelchen illegalen Absichten die Rede. Keine meiner Fragen bezieht sich auf ungesetzliche Handlungen. Ich habe mich immer auf die geltenden Gesetze bezogen. Ob ich sie nun sinnvoll finde oder nicht ist eine andere Sache.

Bob Parr

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27

Donnerstag, 4. Januar 2018, 21:17

Um Himmels Willen - so war es auch gar nicht gemeint.. ;(
Du vermittelst halt den Eindruck, das du möglichst viel in möglichst kurzer Zeit erreichen möchtest.
Prinzipiell ein natürliches Verhalten eines Jeden von uns - bedauerlicherweise bei einer Waffenbehörde völlig verkehrtes Verhalten.
Die wenigsten Sachbearbeiter sind da irgendwie Waffen-affin, und wenn man dann auch noch durchblicken läßt das man "notfalls auf sein Recht besteht, u. U. sogar per Anwalt" dann, ja dann..........wandert dein Antrag garantiert nach gaaaanz unten. Mehrmals. Und ist dann mit Sicherheit unvollständig, Ablehnung wg. Formfehler oder sonst irgend eine Verhinderungstaktik.
Glaub es mir bzw. den anderen hier einfach: die sitzen am längeren Hebel und runzeln bestenfalls die Stirn über deinen Anwalt.
Wenn du da was erreichen willst, trag dein Anliegen nett und höflich vor (möglicherweise sogar mit Terminvereinbarung) und hör die an was die sagen.
Man muss sich da nicht auf dem Amt "vernutten" lassen, aber meistens kommt es ganz gut an wenn man ein "bittender Antragsteller" ist, auch wenn's einem persönlich stinkt.
Viel Erfolg, wenn du die Pappe in der Hand hälst kannst du drüber lachen oder auch den Kopp schütteln. Nur bis dahin ist es oft nicht einfach.

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diego01

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28

Freitag, 5. Januar 2018, 11:29

Drum muß die ja F und PTB haben ;)
F ja PTB nicht unbedingt ! Die haben nur die älteren Modelle.


Gruß
Jörg