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Donnerstag, 16. März 2017, 20:07

WE Pistolen

Hallo,

sollte es darüber schon eine Thread geben, bitte ich um Verständnis.
Mir geht es um WE GBB Pistolen, speziell um 1911er Modelle.
Aus den ganzen Kundenmeinungen diverser Shops werde ich nicht schlau, die einen sagen hü die anderen hott.
Taugen die nun was oder nicht?
Wäre nett wenn mir Besitzer dieser Modelle etwas sagen könnten.
Ich benutze sie nicht zum Skirmen, sondern zum Scheiben- und Dosenschiessen.
Danke im voraus.

Vogelspinne

Naturbursche

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Freitag, 17. März 2017, 13:28

WE kopiert Tokyo Marui Gasblowbackpistolen ( und 3 - 5 Tanaka ), in dem die sich mangels Lizenz ein Exemplar kaufen, zerlegen, scannen und so ihre Gußformen erstellen. Dadurch sind WE immer etwas ungenau und klappern gerne.
Da WE den Kunststoff der TM bei sich durch Zinkspritzguß ersetzt, ist eine WE meist schwerer als das scharfe Original und benötigt etwa das 2,5-fache an Gas je Schuß wie eine TM - und je mehr Gas je Schuß, desto mehr Cooldown!
Während eine TM etwa 10.000 - 15.000 Schuß bis zum Austausch der ersten Verschleißteile hält, ist dieser Punkt wegen dem ungetemperten Zinkspritzguß bei einer WE durchschnittlich bei 500 Schuß erreicht!

Dann ist immer zu bedenken, das 1911er ein schmales Magazin mit kleinen Gastank haben und dadurch auch eine kleine Verdunstungsoberfläche des Flüssiggases mit geringerer Temperaturtoleranz.

Eine normale WE mit breiten ( doppelreihigen ) Magazin bekommt unter 20°C wegen dem enormen Gasverbrauch durch Cooldown Funktionsprobleme. Bei Modellen mit schmalen Magazin wie 1911er ist oft schon bei unter 23 - 25°C Schluß. Dadurch ist WE das nicht empfehlenswerte Schlußlicht unter den GBB-Pistolen!

Wenn es ein 1911er GBB werden soll, der funktioniert, sollte man zur TM 1911 greifen oder zu einer mit Co2-Blowback wie der 1911er von KWC ( hält ca. 3.000 Schuß )
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

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Freitag, 17. März 2017, 14:30

Das nenn ich mal eine Antwort. :dankeschön:
TM stellt gute GBB´s her, das weiss ich. Aber so an die 200,- für ein St. Kunststoff ausgeben, ist mir doch zuviel.
Und was Co2 betrifft, hätte ich die im Auge.
http://www.kotte-zeller.de/ASG-Dan-Wesso…47444&ci=011363
https://www.versandhaus-schneider.de/pro…oducts_id/32888

Vogelspinne

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4

Freitag, 17. März 2017, 21:05

Nimm den Dan Wesson bei Kotze, das ist ein KWC und brauchbar. Der bei Schneider ist ein Gletcher, was alle möglichen minderwertigen Hersteller sein können, meistens jedoch Wingun ohne Hopup.

TM ist zwar hauptsächlich gut verarbeiteter Kunststoff, dafür repetiert der Schlitten sehr zackig, da weniger Massenträgheit als Zinkspritzguß. Alle TM GBB Pistolen haben im Griffstück einen Alurahmen, sind also nicht nur Kunststoff.

Da das getankte Flüssiggas, sei es Softairgas oder Co2 beim Vergasen Kälte produziert, ist zuviel Metall kontraproduktiv ( speichert Kälte erheblich besser und länger als Kunststoff ). Das Co2 bei Vollmetall noch gut funktioniert liegt am mehrfach höheren Gasdruck ( Greengas 8 bar, mittelstarkes Gas für TM
7 bar und Co2 56 bar ).
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

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Freitag, 17. März 2017, 23:21

Danke dir nochmal für die sehr ausführliche Erklärung.
Bin jetzt wirklich am überlegen, entweder den KWC bei Kotte, der mir optisch sehr gefällt.
Oder dann doch dieses Modell http://www.waffenostheimer.de/airsoft-to…government.html
Hab gelesen das TM Metallpulver mit in den Kunststoff mischt, was ihn sicher stabiler und schwerer macht, ausserdem soll er sich dadurch metallischer in der Hand anfühlen.
144a wäre wohl für TM ideal, oder geht auch das etwas stärkere Abbey Ultra?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JakobW« (18. März 2017, 09:20)


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Vogelspinne

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Dienstag, 21. März 2017, 04:43

Bis ca. 26°C nutze ich in meiner TM Abbey Predator Ultra. Wenn es noch wärmer ist, wird das Predator Ultra zu stark für TM und dann nehme ich entweder Abbey 144a oder ein 134a Gas.

Die verlinkte TM 1911 ist gut, hat aber wie praktisch alle 1911er mit Gasmagazin ein schmales Magazin, was dem einreihigen Magazin des scharfen 1911 entspricht. Dadurch ist der Gastank fast 50% kleiner als bei einem vergleichbaren dicken ( scharfes doppelreihiges ) Magazin. Bei etwa 15°C reicht der Gasvorrat gerade so für die 26 BB im Magazin.
Zitat: Ein Staat ist nur so frei wie sein Waffengesetz! ( Gustav Heinemann, Alt-Bundespräsident )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vogelspinne« (21. März 2017, 04:48)


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