Sie sind nicht angemeldet.

zteamgreen

unregistriert

1

Montag, 28. April 2014, 19:21

Datenbank der NRW-Waffenbehörde gehackt ?

Habe einen, mir nicht näher bekannten Jäger, getroffen,der mir unter der Hand erzählte,,,,mit einem

sehr betroffenem Gesicht....dass die Datenbank der Waffenbehörde in NRW gehackt wurde.

Wer macht sowas,,,wozu macht er sowas....???

Welche Konsequenzen hat das für die Waffenbestzer,,,und was könnte mit den Daten ,Schlimmes passieren...???


ztg

MountainGun45LC

Outdoorfreak

Beiträge: 3 811

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2012

  • Nachricht senden

2

Montag, 28. April 2014, 20:48

Nun von September ...

... bis November 2013 war die Waffenbehörde in NRW, zumindest in mehreren Städten down.
Anmelden/Abmelden ging knapp 2 Monate nicht. Da lief gar nichts mehr. Angeblich ein "technisches Problem"! - (2 Monate?)

Am FH DUS hörte ich auch von einem Beamten, der Server wäre gehackt worden.

Wenn das stimmt, wäre es dramatisch.
Wer sowas macht und wozu? Geheimdienste z.B. die wissen wollen, wieviele Privatwaffen es in D gibt und WO sie sich befinden.
Organisierte Kriminelle die jetzt wissen wo es was zu holen gibt. Incl. Name, Anschrift, Alter, Anzahl der Waffen und was für Fabrikate und Modelle.

So soll Stalin bspw. in einem Gespräch, glaube es war zu Molotow gesagt haben: "Die USA zu überrennen sei unmöglich, da selbst nach Ausschalten von Polizei und Militär hinter jedem Stein ein bewaffneter Ami Widerstand leiste!" Da hätte man keinen Zugriff auf die Waffen.

Was kann man mit solchen Daten anfangen? Leider jede Menge.
Als Beispiel ein Schütze, oder Jäger zeigt seine neu erworbene Waffe voller Stolz in einem Forum. (Thema zeigt eure Waffen!)
Auf dem Foto ist die Pistole, der UZI-SL-Karabiner, die Repetierflinte zu sehen, gestochen scharf und natürlich auch die Waffen-Nr.
Legal registriert, mit allen Daten. :thumbsup:

Somit weiß jeder der die Nr. hat, wer die Waffe, wo verwahrt. - Ein Schuss in´s eigene Knie, dümmer geht immer! *wall1*
Egal ob Besatzungsmacht, oder Krimineller!
Bei der Vorstellung sträuben sich mir schon die Haare. ;(

Lösung, Waffen-Registratur legaler Waffen komplett abschaffen, ...weil zu teuer, nutzlos gegen Kriminalität (Die haben eh´ nichts gemeldet) und wie man sieht bei Datenklau brandgefährlich.

Ich ahne schon, was unseren Berufsbürokraten dazu einfällt: "Streichen der idiotischen Waffenregistratur? NEIN ... doch nicht in Deutschland." *sleep1*
Unsere Grün/Roten Volkszertreter werden ein VERBOT der Zurschaustellung von Waffen fordern, wetten?*rofl1*
Armes Vaterland ... *coffee1* *read1* *cry2*
Mountain ...




Gerechtigkeit ist es, heute das zu erlauben was "vorgestern" noch normal und üblich war und seit "gestern" strafbar ist! :Fahne2:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NC9210 (28.04.2014), toolmaker (28.04.2014), mulcher one-two (28.04.2014)

Cannyblue

Testbericht-Verwaltung

Beiträge: 3 084

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2012

Wohnort: München

  • Nachricht senden

3

Montag, 28. April 2014, 21:55

Wenn jemand solchen Daten Klaut dann weniger der Staat der hat sowieso alles, nur Wissen dann die Diebe wo sich die Waffen befinden und Einbrüche nehmen momentan dank Eu Osterweiterung extreme zu, somit ein Leichtes wenn Jäger XY irgendwelche Sündhaft Teuren Flinten Rumliegen hat oder Sportschütze XY nur einen billigen Taurus 38er, dann dürfte die Entscheidung für die Diebe recht easy sein.

Und Vaterstaat weiß sowieso alles welche IP, Internetseiten, Kundenkarten, EC, VIsa, Mastercard, wenn die Lust haben können die einem beim Pinkeln wahrscheinlich in 3D per Sateliet Beobachten und über Gott weiß was Abhöhren, damals wurde sich beim Film Staatsfeind NR1 Aufgeregt wie Krass das sei, einer vom Geheimdienst meinte doch mal, wir sind schon viel weiter ......und von wann war der Film, Ende der 90iger.



MFG
Canny


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

mulcher one-two (28.04.2014), Henry78 (17.06.2014)

Sandmann

Hobbyschütze

Beiträge: 60

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2013

  • Nachricht senden

4

Montag, 28. April 2014, 22:14

Haha, Ihr geht davon aus, dass die Geheimdienste besser funktionieren als der Rest des Verwaltungsapparates. *rofl1*
Wie überall in übergroßen Unternehmen weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Und wenn keine Informationen über die marode IT-Struktur veröffentlicht werden sollen, dann schießen eben die wildesten Gerüchte ins Land.


Wie das mit der lückenlosen Komplett-Überwachung à la "Staatsfeind Nr. 1", "Eagle Eye" usw. wirklich funktioniert, haben wir doch bei MH370 gesehen.

MountainGun45LC

Outdoorfreak

Beiträge: 3 811

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2012

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 29. April 2014, 12:19

Naja, du willst doch ...

Haha, Ihr geht davon aus, dass die Geheimdienste besser funktionieren als der Rest des Verwaltungsapparates. *rofl1*
Wie überall in übergroßen Unternehmen weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Und wenn keine Informationen über die marode IT-Struktur veröffentlicht werden sollen, dann schießen eben die wildesten Gerüchte ins Land.
Wie das mit der lückenlosen Komplett-Überwachung à la "Staatsfeind Nr. 1", "Eagle Eye" usw. wirklich funktioniert, haben wir doch bei MH370 gesehen.

... jetzt nicht allen Ernstes den riesigen Indischen Ozean, mit dem beschi§§enen kleinen Deutschland vergleichen.
Allerdings mit der rechten und linken Hand gebe ich dir vollkommen recht.

Auch die marode IT-Struktur stimmt, gerade deshalb ist ein Hackerangriff wahrscheinlich und auch leicht realisierbar.

Was mich jetzt erstaunt, ist, das so eine brandgefährliche Aktion so wenig Resonanz hervorruft?
Über jeden Müll regt man sich hier auf: Einhandmesser führen, Gefährlichkeit von Schießbuden-Gewehrchen (*rofl1* ) usw.
Kommt mal eine ernste Sache: nada, niente, nothing, NIX! :(

Was würde die Presse daraus machen? Die BLÖD vorneweg, mit ihren 500 Reportern!
Sowas!*
Mit Verstand lesen und dann *wall1* *cry2*
Wenn das z.B. eine HAENEL war (49, 49a, 310) dann hat der Getroffene bestenfalls, eine kleine Druckstelle am Hals gehabt. Maximal!
Einschußlöcher an Gebäuden gab es auch noch? Vermutlich noch aus dem WK II? *happy1*

Wozu dann nach "Patronen und Hülsen" suchen? ?(

So erfindet man Horrormärchen, was die Verletzung anbelangt!
Das man nicht auf Leute schießen darf, ist sowieso klar!

Gehabt Euch wohl ... *huhu1*
Gerechtigkeit ist es, heute das zu erlauben was "vorgestern" noch normal und üblich war und seit "gestern" strafbar ist! :Fahne2:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MountainGun45LC« (29. April 2014, 12:28)


hardfecx

Survival-Experte

Beiträge: 579

Registrierungsdatum: 21. Mai 2013

Wohnort: Aubange

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 29. April 2014, 13:08

Wobei das Grundprinzip des Hackens ja eher der Sicherheit dienen soll! Jeder anständige Hacker sucht eine Schlupflücke und informiert die Sicherheitsleute darüber, ausserdem klaut er keine Daten sondern weist nur auf eine Lücke im System hin. Daten werden in dem Fall nicht gestohlen. Aber war soll man heutzutage noch gegen den Unterschied zwischen einem "echten" Hacker" und all diesen "Möchtegern Fuzzies" machen....
Greetz,

Änder

*** Ich will so sterben wie mein Grossvater, im Schlaf, und nicht brüllend und schreiend wie sein Beifahrer! ***

Ähnliche Themen