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zteamgreen

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Samstag, 17. August 2013, 15:23

Die Entstehung der Waffengattungen und der Militärstrategie,,,,

Als Mittelalter -und Larp-Fan ,wäre es doch mal interessant,den Ursprung der heutigen Waffengattungen zu dokumentieren.



Wie kam es zb. zur Entwicklung der Pistole und des Gewehres ? War nur das Schwarzpulver entscheidend ?



Wer kam auf die Entwicklung der Damaszenerschwerter und wie wurden diese ,zur damaligen Zeit ,mit einfachsten Mittel



hergestellt.?



Wie hat sich die Strategie der Waffengattungen entwickelt und wer war federführend in der Entwicklung Militärstrategie.?



Ich meine jetzt nicht Rommel,sonder in der Vor-Römerzeit.



Gruss Norbert :)


Antwort von @Vogelspinne :

Tja Norbert, diese Fragestellung ist so umfassend, das Antworten eigentlich eher in einem eigenen Thread gegeben werden können!



Angefangen kann man so in etwa:



Die Ägypter waren die ersten mit einem richtigen stehenden Heer und
einheitlichlicher Bewaffnung/Ausrüstung, sowie mit einer ersten
Spezialisierung innerhalb der Truppe. Außerdem waren sie wohl die
Ersten, die Streitwagen einsetzen - mit dem Lenker und dem Bogenschützen
darauf war das damals eine sehr effektive schnelle Waffe.

Die Hethiter waren die ersten, die Metallhelme und erste Rüstungen zum
Schutz gegen die ägyptischen Steinkeulen und Pfeile benutzten und sie
entwickelten den ägyptischen Streitwagen weiter ( Lenker, Bogenschütze,
Schildhalter zum Schutz vor Pfeilen ) ...........



Grundsätzlich war und ist es immer so, daß eine Armee eine den anderen
Armeen überlegende Neuerung entwickelt und einsetzt, und die anderen
daraufhin eine Abwehr dagegen entwickeln und die Neuerung oft für eigene
Zwecke übernehmen und weiterentwickeln.



Seit der Industrialisierung hat sich die Halbwertzeit militärischer
Neuerungen von Jahrzehnten über Jahre teilweise schon auf Monate
reduziert. Daher sind heutzutage Sachen wie die BK, Waffennachführanlage
und Feuerleitrechner des Leo2, die seit nunmehr 35 Jahren immer noch
das Maß aller Dinge bei Kampfpanzern sind, eine sehr seltene Ausnahme!

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Samstag, 17. August 2013, 17:08

Angefangen ...

... hat´s mit den Chinesen, die experimentierten ganz zu Anfang mit Bambusrohren (!), die mit Schwarzpulver gefüllt wurden und Steine, später Pfeile verschossen. Leider war das keine optimale Lösung, trotz Verstärkung mit Metallringen äußerlich.
Erstaunlicherweise müssen Einige Tatsache nicht beim erstenmal detoniert sein.
Da Bronzeglocken zu diesem Zeitpunkt schon bekannt waren kam man auf die Idee aus Bronze Kanonenrohre zu gießen, das war ein riesiger Fortschritt gegenüber Bambus. So fing es an!

Damaszener Schwerter wurden wie der Name verrät in Damaskus erfunden. Die Technik war simpel, aber irre aufwendig, Unzählige Schichten Stahl mit weichem Eisen zusammenhämmern, immer und immer wieder. Und falten und hämmern usw.

Manche Schmiede sollen an einem Schwert ein ganzes Jahr gearbeitet haben. Der Stahl sorgte für die Schärfe, das weichere Metall für die Elastizität.
Das solche Schwerter nur für Paschas, Emire, Wesire hergestellt wurden, ist wohl klar. Die Griffe verziert mit edlem Metall und Steinen.

Gruß, Mountain ...

P.S.:
Das ein Mönch namens Berthold Schwarz das Pulver erfunden hat ist unwahrscheinlich.
Für den gibt es nämlich keinen historischen Beweis seiner Existenz.
Gerechtigkeit ist es, heute das zu erlauben was "vorgestern" noch normal und üblich war und seit "gestern" strafbar ist! :Fahne2:

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